SyrIA schließt erste Reihe von zehn Workshops zum Kapazitätsaufbau ab
Das SyrIA-Projekt hat an der German Jordanian University (GJU) seine erste Reihe von zehn Workshops zum Kapazitätsaufbau abgeschlossen. In drei Trainingswochen kamen Fachkräfte aus Wissenschaft und Verwaltung syrischer Hochschulen zu intensiver Weiterbildung, Wissensaustausch und beruflicher Entwicklung zusammen.
September–Oktober 2026

Zehn Themenfelder der Hochschulentwicklung
Das Programm griff Prioritäten auf, die während der SyrIA-Erkundungsmission ermittelt worden waren. Jeder Workshop umfasste fünf Trainingstage. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Ansätze, zeitgemäße Instrumente und internationale Erfahrungen für die Hochschulentwicklung.
- Strategische Hochschulleitung und Governance
- Modernes Hochschulmanagement und digitale Verwaltung
- Führung für akademische und administrative Leitungskräfte
- Curriculumreform, Leistungsbewertung und Beschäftigungsfähigkeit
- Qualitätssicherung und Akkreditierung
- Berufliche Bildung (TVET) und Arbeitsmarktorientierung
- Personalentwicklung und Talentmanagement
- Finanzmanagement
- Innovative Lehre, digitale Lehre und künstliche Intelligenz
- Projektentwicklung und Projektmanagement
Von der Weiterbildung zur institutionellen Wirkung
Die Teilnehmenden erarbeiteten Möglichkeiten, das erworbene Wissen an ihren Heimathochschulen anzuwenden. Dem Multiplikatorenansatz des Projekts entsprechend sollen sie relevante Verfahren an Kolleginnen und Kollegen weitergeben und zur institutionellen Entwicklung beitragen. Interaktive Formate ermöglichten den Erfahrungsaustausch, die Diskussion bestehender Herausforderungen und die Entwicklung von Lösungen für den syrischen Hochschulkontext.
Eine Grundlage für die weitere Zusammenarbeit
Mit dem Abschluss der ersten zehn Workshops geht das Projekt von der Bedarfserhebung und dem Dialog zu einem kontinuierlichen Kapazitätsaufbau und begleitender Unterstützung über. Die Reihe ist Teil eines umfassenderen Programms aus Workshops, Weiterbildungen und Dialogveranstaltungen in den Jahren 2026–2027. Insgesamt sollen im Projekt etwa 400 Trainingsteilnehmende erreicht werden.
Die Erfahrungen und Ergebnisse dieser ersten Reihe werden in die nächsten Phasen des Kapazitätsaufbaus, des Coachings, des Dialogs und der akademischen Zusammenarbeit einfließen.


